Stefan B├╝chner und Stefan Krautkr├Ąmer waren am Donnerstag den 9.7. und Montag den 11.9. sp├Ątnachmittags f├╝r die CSU in Puchheim Ort unterwegs. Dort haben Sie an knapp 250 Haust├╝ren geklingelt. "Haust├╝rwahlkampf", so dachte ich zuerst, ist nicht notwendig, es w├Ąhlen sowieso die meisten CSU. Bel├Ąstigt das nicht die lieben Mitb├╝rger und Nachbarn, wenn zwei Jungs dastehen wie die Zeugen Jehovas? Trotzdem hat mich das Konzept ├╝berzeugt, als vor ein paar Monaten Dieter Rubenbauer bei einer Vorstandssitzung das Konzept vorstellte und im Vorstand warb selbst aktiv auf der Stra├če f├╝r die CSU zu informieren. Schlie├člich kommt es nicht darauf an, dass die CSU in Bayern die Mehrheit bekommt, sondern dass jede Stimme die in Bayern gewonnen wird uns als Land Bayern auch in Berlin st├Ąrkt. Und je st├Ąrker die CSU ist, desto mehr Ministerposten k├Ânnten f├╝r die CSU drin sein. Bemerkenswert: Obwohl die CSU nur in Bayern gew├Ąhlt werden kann, war Sie trotzdem auf Bundesebene schon h├Ąufig drittst├Ąrkste Kraft, auch wenn dies schon 12 bzw. 15 Jahre her ist - vor FDP, Gr├╝nen und sonstigen Oppositionsparteien. Daher ist die Mobilisierung so wichtig, schlie├člich finden viele die CSU gut, aber nicht jeder geht dann auch zur Wahl. Zudem lernt man seine Nachbarn besser kennen und so habe ich mich sehr gefreut mit Stefan B├╝chner an einem sonnigen Sp├Ątnachmittag durch Puchheim Ort zu laufen. Ausgestattet mit Bayernplan, Infopostkarten und Brosch├╝ren ├╝ber unsere Bundestagskandidatin Katrin Staffler haben wir an fast 100 Haust├╝ren an diesen Nachmittag geklingelt. Es war eine wirklich tolle Erfahrung. Ich w├╝rde sch├Ątzen, dass ├╝ber jede zweite Haust├╝re ge├Âffnet wurde, obwohl die vollen Briefk├Ąsten lie├čen vermuten, dass noch Urlaubszeit ist. Wenn ge├Âffnet wurde, so waren die Reaktionen meist angenehm: Gerade ├Ąltere Mitb├╝rger, sobald sie sich ├╝berzeugen konnten, dass wir nichts verkaufen wollen, waren doch sehr aufgeschlossen. Wir stellen schnell fest, dass der lokale Bezug sehr hilft. "Gr├╝├č Gott, Stefan B├╝chner und Stefan Krautkr├Ąmer vom CSU Ortsverband Puchheim, wir wollen Sie gern ├╝ber die anstehende Bundestagswahl informieren, ...." f├╝hrten auch zu den erfreuten Reaktionen: Ob es in Puchheim denn eine eigenen CSU Verband g├Ąbe? Toll, dass die CSU Puchheim sich selbst f├╝r die Belange der B├╝rger im Ort interessiert. Gelobt wurde auch das Infopaket mit Bayernplan - und dass sich die Partei solche M├╝he g├Ąbe und aufw├Ąndige Taschen verteilte. Weitere Reaktionen waren: "Ich bin leider nicht wahlberechtigt, weil ich hab einen anderen Pass, z.B: ├ľsterreich, Kroatisch etc" / ÔÇ×Ich w├Ąhle euch sowiesoÔÇť / ÔÇ×Hier seid ihr verkehrt ich w├Ąhle eine andere Partei." Stefan B├╝chner betonte stets, dass wir nach Gerda Hasselfeldt eine neue junge Direktkandidatin mit Katrin Staffler haben. Besonders haben wir auf die M├Âglichkeit hingewiesen doch bitte w├Ąhlen zu gehen oder die Briefwahl zu beantragen. Viele Mitb├╝rger waren durch unser pers├Ânliches Engagement beeindruckt - negative Diskussionen oder Anfeindungen gab es nicht. Nach einem Feierabendbier im Biergarten vom Unterwirt kam ich abends noch rechtzeitig nach Hause um meine Kinder ins Bett zu bringen. Die beste Frage stelle mir an diesem Tag mein eigener Sohn: "Papa, wo warst du so lange?" Antwort: "Ich mache f├╝r die CSU Wahlkampf." Er war sehr verwundert und Frage nach: "Papa, warum bek├Ąmpft du eigentlich Wale?"

Abb.: Zwei Haust├╝rwahlk├Ąmpfer im Einsatz: Stefan Krautkr├Ąmer (l.) und Stefan B├╝chner (r.)